Artikel mit dem Tag "Familienalltag"



Vertont: Grenzen setzen im Familienalltag.

Mich hat der Artikel „Advent, Advent, die Mutter rennt“ auf Spiegel.de wirklich nachdenklich gemacht. Darin geht es um das Thema „mental load“.

Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen, ist von Zeit zu Zeit ein echter Kraftakt. Und so gerne ich auch arbeite, komme ich immer wieder an meine Grenzen, stelle unser Konzept in Frage, und versuche es noch mehr zu optimieren. Das stresst, macht mürbe und liefert weder zufriedenstellende Antworten noch Lösungen. Wie auch?

Wäsche in der Waschmaschine vergessen, Handy in den Kühlschrank gelegt, zum wiederholten Mal den Schlüssel außen an der Eingangstüre stecken lassen ... Kennt ihr das auch?

Jetzt ist es also rum. Weihnachten, Silvester, das ganze Jahr 2018. In diesem Jahr waren die Feiertage wirklich still: Kein Blogbeitrag, keine Social-Media-Posts, keine Fotos von mir mit der Familie an einem besonderen Ort und auch kein Prost in die Fangemeinde.

Seit geraumer Zeit fahre ich zum Arbeiten, wenn die Kinder noch schlafen. Eine Umstellung für alle. Inklusive positiven Nebeneffekten.

Ein Pippiunfall, eine verschüttete heiße Milch, Sonnencreme im Haar. Manchmal ist so ein Familienmorgen echt verflixt.

Weil wir momentan wieder so eine unfassbar fordernde Zeit durchleben, habe ich Nathalie Klüvers neuestes Werk Die Kunst keine perfekte Mutter zu sein quasi inhaliert. Als Dreifachmama weiß die Journalistin, Bloggerin (ganznormalemama.com) und Buchautorin um die Hürden des Alltags und was es bedeutet, diesen zu schaukeln.

Es gibt so Tage, die sind zum Haare raufen. Die fangen morgens schon scheisse an und um ehrlich zu sein, scheitern alle Versuche, das Ruder doch noch rumzureissen, kläglich. ...

Tag ein, Tag aus predigen wir unseren Kindern, dass wir weder „Pimmel“, „Pupsgesicht“ oder „Kackawurst“ genannt werden möchten und dass wir jegliche Form von Schimpfwörtern in unserem Haus nicht hören wollen; und dann ist da dieser eine Moment... .