Aller Anfang und so.

Selbst wenn ich nicht gewusst hätte, in welchen Wochentag wir da heute eigentlich gestartet sind, hätte mir spätestens der Blick in die Gesichter der Kinder Aufschluss darüber gegeben. Es ist Montag. Und es kommt noch schlimmer: Es ist Montagmorgen nach den Herbstferien. Wie fies ist das denn bitte?

 

Die Augen klein, die Ringe darunter dunkel, das Haar zerzaust, der kleine Körper einfach nur schlapp. Müde, träge, kraftlos, schliffen sich unsere Vierjährige und unser Neunjähriger heute ins Bad, um sich in Zeitlupe für den heutigen Tag bereit zu machen.

 

Dann das kurze Aufbäumen für einen kleinen Geschwisterstreit. Vergebens. Sie waren einfach zu müde. Wenig später saßen zwei farblose Gestalten am Frühstückstisch und stocherten lustlos im Müsli herum. Das war der Moment, an dem ich das Haus verlassen musste. Ein genuscheltes "Schüss, Mama" leitete mich um 6.45 Uhr in einen stockfinsteren Morgen. Ich sank in den eiskalten Autositz, nippte an meinem Coffee to go und vermisste den Sommer. Bald würde wieder das Eiskratzen losgehen. 

 

So romantisch ich die kalte Jahreszeit an den Wochenenden finde (Kamin, Leggings, Kuschelpulli), so ungern mag ich die kurzen Tage unter der Woche. Insofern kann ich es den Kindern nicht verdenken und verstehe ihre langen Gesichter, wenn der Tag so dunkel und früh startet. Aktiv zu sein in der "dunklen" Jahreszeit finde ich gar nicht so leicht. Um so besser, dass heute nochmal ein "Sommer"Tag ist. Zum Kraftanken!

 

 

 

 

 

 

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