Einmal Kaffee, bitte!

Als ich heute Nacht ab drei Uhr unserer Vierjährigen so beim Husten zuhörte, war mir sofort klar: Dieser Montag wird mal wieder eine Herausforderung. Völlig nass geschwitzt, wälzte sich unser Kind in unserer Mitte, röchelte und hustete, was das Zeug hielt und beendete schließlich um fünf die Nacht mit einem Schrei: "Meine Nase stopft."

 

Guten Morgen Montag, hallo neue Woche, seid gegrüßt ihr Augenringe.

 

Nachdem ich den Rest des Morgens damit verbracht habe, den Vormittag irgendwie im Kopf zu strukturieren (Wer betreut Olivia von wann bis wann? Was muss heute unbedingt erledigt werden, was kann liegen bleiben? Welche Termine können verschoben werden? Wer hat momentan mehr auf dem Tisch: Mein Mann oder ich?), flammten bereits um 7.30 erste Anzeichen von Müdigkeit auf, die ich sonst immer nach dem Mittagessen verspüre. Jetzt ist es 15.00 Uhr und um ehrlich zu sein, hätte ich nichts dagegen einfach ins Bett zu gehen.

 

Pah! Stattdessen sitze ich mit einem ultrastarken Espresso vor dem Terminkalender und übe mich in Schadenbegrenzung und Prioritäten setzen für den Stapel, der da auf meinem und dem Schreibtisch meines Mannes liegt. Nebenbei Näschen putzen, Inhalieren, Buch vorlesen, Kunden informieren, überlegen, ob noch eine Folge Sendung mit der Maus vertretbar ist, zu der Erkenntnis kommen, dass so ein bisschen Fernsehen schon nicht schaden wird ... . 

 

Ach ja, die liebe Vereinbarkeit. Wenn die Woche so beginnt, dann kann einen den Rest der Woche nicht mehr viel umhauen. 

 

Wie ist das bei euch, wenn die Kinder krank sind? Wer unterstützt euch? 

 

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