Hallo 2019! Warum 2018 ganz still und leise zu Ende ging.

Jetzt ist es also rum. Weihnachten, Silvester, das ganze Jahr 2018. Und dieses Mal waren die Feiertage wirklich still: kein Blogbeitrag, keine Social-Media-Posts, keine Fotos von mir mit der Familie an einem besonderen Ort und auch kein Prost in die Fangemeinde an Silvester. Klingt von außen betrachtet nüchtern, aber es war genau das, was ich in diesem Jahr wollte: Ganz und gar erleben, aufsaugen und in meinen Erinnerungen behalten, anstatt vor dem Weihnachtsbaum sitzend zu rufen: "Stopp, ich brauche noch ein Foto für Instagram."  

 

Man hat das gut getan. Ich habe in den vergangenen sieben Tagen unglaublich viel Kraft getankt. Wir blickten als Familie auf die vielen schönen Momente zurück, aber auch auf die schlechten Tage. Wir ließen die Reisen Revue passieren, sprachen über wichtige Ereignisse in Schule und Kindergarten, selten über die Arbeit. Wir spielten Spiele, lagen lange im Bett, dösten vor dem Kamin und entdeckten neue Lieblingsbücher.

 

2018 war ein turbulentes Jahr mit vielen neuen Herausforderungen für uns alle. Es war ein emotionales Jahr mit doch so einigen Durststrecken, Überforderung und häufig zu wenig Familienzeit. Aber alles in allem dürfen wir uns nicht beschweren. Eigentlich ist doch alles gut, solange jeder gesund bleibt. So unser Fazit am Silvesterabend. 

 

Und während die Kinder weiter ihre Ferien genießen, klappte ich heute nach zehn Tagen wieder den Laptop auf. Ich starte mit vielen Ideen und Projekten wieder meinen Arbeitsalltag. 2019 - ich bin bereit. 

 

 

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