Hallo Alltag!

Hallo Alltag!

Warum mich die Sehnsucht nach den Ferien schon wieder fest im Griff hat.

 

Sechs Wochen Ferien sind rum! Sechs Wochen! Ich hatte vor den Sommerferien regelrecht bedenken, wie wir diese lange Zeit rumkriegen sollen. Gestern Abend, nachdem der Schulranzen gepackt war, dachte ich nur: Schade eigentlich. Ich hätte gut und gerne noch ein, zwei Wochen mit den Kindern vor mich hingebummelt.

 

Es gab Zeiten, da empfand ich Ferien oder Kitaschließtage als eine ziemliche Herausforderung, und sie haben mich auch tatsächlich platt gemacht. Aber jetzt, wo die Kinder älter sind, macht Urlaub irre Spaß.

 

Die Tage laufen langsamer an und sind insgesamt länger. Es gibt weniger „muss“, dafür aber viel mehr „kann“; und ich selber bin auch weniger streng und hart, weil ich nicht ständig das Gefühl habe, an alles denken zu müssen.

 

Kaum naht aber das Ende der Ferien, kreisen in meinem Kopf anstehende Termine, nicht vollständig abgearbeitete Materiallisten, die Organisation der Freizeitaktivitäten von Kind 1 und Kind 2 und und und.

Ich trinke meinen Kaffee wieder hastiger und vor allem kalt, und anstatt einfach mal drauf zu scheissen, Entschuldigung, fege ich wie ein Wirbelwind durchs Haus, sodass mich die Jüngste verwirrt guckend fragt: „Mama, warum machst du wieder so schnell?“ Und weil ich beim Machen der Brote, dem Frühstückstisch vorbereiten, dem Eincremen etc. anscheinend recht gruselig aussehe, fragt der Große: „Bist Du sauer?“ Ich selbst gucke dann in den Spiegel und sehe wieder diese Falte zwischen den Augenbrauen. Ach herrje!

 

Deshalb wünsche ich mir selbst für das kommende Schuljahr Gelassenheit und Ruhe. So wie in den Ferien. Und ihr?

 

 

 

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