Wenn die beste Freundin heiratet

In weniger als einer Woche ist es soweit: Wieder geht ein Paar aus unserem Freundeskreis den Bund fürs Leben ein. Dieses Mal ist es meine beste Freundin. Ich habe schon einmal eine Rede für eine Hochzeit geschrieben. Quatsch, nicht eine. Mehrere. Aber dieses Mal bin ich irgendwie sprachlos. Und bringe das, was ich gerne sagen möchte, nicht zusammenhängend, flüssig aufs Papier.

 

Das ist so schade.

 

Denn es gibt unglaublich viel, was ich gerne sagen würde. Da wären zum Beispiel all die Dinge, die ich an ihr mag, die ich in den 18 Jahren unserer Freundschaft schätzen lernte.

 

Ihre Loyalität, ihre Vernunft, ihre Ideen und Individualität. Ihren Freigeist, ihre Intelligenz, ihren Witz, ihren Antrieb, Neues kennen zu lernen. Die vielen Momente, in denen sie meine Emotionalität mit der nötigen Rationalität durchbrach. Das Wissen, dass ich mich mit allen Sorgen, Wünschen, Träumen an sie wenden kann, ohne bewertet zu werden. Die Gewissheit als Freundin so angenommen zu sein, wie ich eben bin.

 

Ich möchte ihr so gerne eine Rede schreiben, die zum Ausdruck bringt, wie viel sie mir als Mensch bedeutet und wie unglaublich wichtig mir ihr Glück ist. Dass ich ihr wünsche, dass sie immer den richtigen Blick auf sich und ihre Liebsten hat. Dass sie weiter der Fairplayer bleibt, der sie ist. Und dass sie ihr Leben mit jemanden verbringt, der all das schätzt. Sie schätzt. Diesen Menschen hat sie gefunden. Das weiß ich.

 

Das was ich den beiden für ihre Ehe mit auf den Weg geben möchte, ist eigentlich ganz einfach. Liebt euch. Schätzt euch. Respektiert euch. Und denkt ab und an, an euer erstes Treffen. Spürt dieses Kribbeln im Bauch, die erste Verliebtheit, die Schmetterlinge.

 

 

Vielleicht ist das schon der Beginn meiner Rede.  

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