Sei stolz auf Dich! Kooperation mit Fitnesstrainerin Imke Krüger

Als mich kürzlich die Kooperationsanfrage von Imke Krüger erreicht hat, war ich zugegebenermaßen etwas skeptisch. Ich liebe Sport. Ich mag auch die Vorstellung, das Haus dafür nicht unbedingt verlassen zu müssen. Was ich aber nicht mag, sind die oft mega künstlichen Coaches und ihre maximale Zurschaustellung diverser Muskelgruppen. Nach dem fünften gehauchten „und hep und auf und komm“ schalte ich meist genervt oder vor Lachen weinend den PC ab.

 

Ihr seht: Ich war voller Vorurteile, bis ich mir die Seite von Imke Krüger „Sei stolz auf Dich“ dann doch angeschaut habe. Denn im Hinterkopf klopfte die Erinnerung an meine kasweißen, untrainierten Beine, die wirklich etwas Form verdient hätten. Tja, meine Körperfitness hat – wie es scheint – in den letzten drei Jahren doch ein wenig eingebüßt.

 

Also habe ich mir gleich das Probetraining angesehen. Und schließlich mitgemacht. Mein erster Gedanke war: Boah bin ich unfit. Aber ich bin dran geblieben und habe mich und meinen müden Körper durch das etwa halbstündige Training gequält.

 

Das Workout startet sanft, entspannt, mit langem Warm-up. Gut für mich, denn selbst das habe ich schon recht deutlich gespürt. Das Tempo ist genau richtig, und es gibt auch keine verwirrenden Choreografien oder High Speed-Bewegungsabläufe, die einen aus dem Takt bringen. Allerdings habe ich bei den Jumping Jacks kurzzeitig gedacht, ich müsste sterben.

 

Aber nach dem Training hab ich mich seltsam fit gefühlt. Wirklich fit. Nicht fertig. Und: ich wollte weiter machen.

 

Um so mehr freue ich mich also über das Starter Paket, das ich in den folgenden zehn Wochen testen darf. Was Imke's Online Fitnesskurs bei mir bewirkt hat, erfahrt ihr im Anschluss natürlich auch. Doch jetzt könnt ihr erstmal lesen, wie Fitnesstrainerin Imke Krüger, 39, Mutter dreier Kinder, zum Fitness-Guru wurde, was sie an ihrer Arbeit am meisten liebt und welche Tipps sie für Sportmuffel auf Lager hat.

 

Hi Imke! Du bist selbst Mama von drei Kindern. Wann kam bei dir der Wunsch auf, Fitnesstrainerin zu werden?

Ich habe zu meinen Studienzeiten schon eine Fitnesstrainer-Lizenz gemacht und mir damit mein Kommunikations-Studium finanziert. So konnte ich mich und andere trainieren.

 

Hauptberuflich habe ich dann in der Werbe-, Sport- und Lebensmittelbranche im Bereich Kommunikation gearbeitet. So war das Fitnesstraining bis zu meiner ersten Schwangerschaft nur ein Hobby.

 

Was magst du am meisten an deinem Job?

Ich mag es, dass die Teilnehmer am Anfang stöhnen, sich durchkämpfen und im Anschluss so stolz auf sich sind.


Es ist nicht nur das Training, das ihre Lebenshaltung verändert. Es ist ihr persönlicher Stolz, der mehr Bewusstsein, Haltung und Respekt sich selbst gegenüber bringt. Diese Ausgeglichenheit und Zufriedenheit mit sich selbst schafft bei den Teilnehmern neue Handlungsspielräume, die persönlichen Alltagsherausforderungen zu meistern. Das sind Bausteine, die weit über ein normales Training hinausgehen.

 

Am schönsten finde ich es, wenn ich Trainings vor Ort gebe, wenn die Teilnehmerinnen mit funkelnden und leuchtenden Augen vor mir stehen. Das ist die beste Wertschätzung, die mir entgegengebracht werden kann. Dafür bin ich dankbar.

 

Findest du auch noch Zeit, privat zu trainieren?

Das muss und möchte ich! Ich probiere meine Trainings immer selber aus, ob sie vom Ablauf der Übungen, von der Musik und auch von der Herausforderung stimmig sind. 

In den Trainings leite ich vor Ort nur an und konzentriere mich auf die Übungsausführung der Teilnehmerinnen. Der Teilnehmer steht im Fokus und nicht ich, daher muss ich privat für mich trainieren, um mein Level auch halten zu können.

 

Welche Tipps hast du für absolute Sportmuffel auf Lager?

Einen Sportmuffel kann ich nicht umdrehen und ihn für etwas begeistern, was er gar nicht mag. Aber sich die kostenlose Testwoche von seistolzaufdich anzuschauen und auszuprobieren, empfehle ich doch. Schließlich vergibt man sich nix!


Es ist kostenlos, man bekommt viele Tipps und Tricks an die Hand, tolle Rezepte, Impulse mehr aus seinem derzeitigen Lebenslevel zu machen. Mit Spaß und Motivation gehen Dinge aber natürlich leichter von der Hand.

 

Wie kann man sich als müde Mama oder Papa selbst motivieren?

Stärker zu sein, als seine stärkste Ausrede und dem inneren Schweinehund so wenig Chance wie möglich zu lassen. Ich persönlich habe es anfangs immer so gehandhabt, dass ich meine Sportsachen parallel zum Anziehen der Schlafklamotte meiner Kinder angezogen habe. So hatte ich keine Ausrede mehr, kein Sport zu machen, schließlich hatte ich die Sachen schon an. Und mit Sportsachen setzt man sich eher selten auf das Sofa.

 

Also nur noch die Lieblingsmusik auf die Ohren und los gehts. Ich habe mir bewusst gemacht, dass es meine Zeit ist, die mir Gelegenheit gibt, aus meinem aus meinem "sportlichen" und stressigen Alltag kurz zu entkommen. Der Situationswechsel ist wie ein Perspektivenwechsel, weil man im Anschluss mit frischen Gedanken wieder zurückkehrt.

 

Bei deinem 10-Wochen-Programm kann man zwischen Starter, Premium und Professionell wählen. Woher weiß ich, was für mich gut ist?

Jede startet unter anderen Voraussetzungen, daher kann man jetzt nicht pauschal sagen, welches Programm für wen gut ist. Es hängt vom eigenen Geldbeutel ab, aber auch von der Unterstützung, die jede einzelne in der Zeit benötigt.

 

Wer in Sachen Ernährung noch mehr Unterstützung benötigt, ist mit dem Premium-Programm gut beraten. Dort kann man mir dann seine Ernährungsübersichten zusenden, auf die ich eine direkte Rückmeldung gebe. Das hilft, weil es alleine oft schwer ist, das eigene Maß zu finden. Aus Erfahrung weiß ich, dass Teilnehmerinnen gerne die Mahlzeiten zu klein ausfallen lassen und dadurch leider nicht erfolgreicher sind.

 

Es gibt aber auch diejenigen, die gerne ein Sicherheitsnetz und den direkten Austausch und das Coaching für den Erfolg brauchen. Denen rate ich zum Professionell-Paket. Da stehe ich im direkten Kontakt mit den Teilnehmerinnen und gebe Tipps und Tricks für die ganz persönliche Situation jeder einzelnen. Der Kopf spielt eine erhebliche Rolle dabei, denn er bestimmt über Erfolg und Misserfolg. Mit entsprechenden Coachings helfe ich auf der sogenannten Erfolgsspur zu bleiben und das persönliche Ziel zu erreichen.

 

Wer allerdings lediglich Anleitung benötigt und bei der konsequenten Umsetzung alleine gut klar kommt, kommt auch mit dem Starter-Programm sehr gut zurecht. Wer sich unsicher ist, kann sich auch einfach bei mir melden. Gerne helfe ich, das richtige Paket auszuwählen.

 

Welche Vorraussetzungen müssen erfüllt sein, um mit deinem Training zu starten?

Man sollte gesund, nicht frisch operiert und sporttauglich sein. Wer sich unsicher ist, sollte vorher seinen Hausarzt konsultieren. Und ganz wichtig: Frisch gebackene Mamis sollten die Rückbildung absolviert haben und auf dem Wege des Abstillens sein. Eine Ernährungsumstellung verändert die Muttermilch.

 

Ansonsten kann man einfach mit dem Training loslegen, um dann wieder stolzaufsich zu sein.

 


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