„Mach was draus!“ - Buchvorstellung

Ihr habt ja alle schon mitbekommen, dass wir ein paar richtig fiese Wochen hinter uns gebracht haben. Grippe, Mandelentzündung, Pseudokrupp und eine OP. Alles haben wir gemeistert, und so langsam kehrt auch wieder Alltag ein. Das ist richtig gut.

 

Aber an Ausdauer und Puste fehlt es trotzdem noch. Und weil unsere Kids es eigentlich gewohnt sind, die Wochenenden durchweg an der frischen Luft zu verbringen, wir Eltern aber noch recht schlapp sind, haben wir uns gestern riesig über unsere Post gefreut.

 

Das geniale, bunte Bastelbuch „Mach was draus!“ von Katja Enseling und Ruth Niehoff aus der Reihe „100% selbst gemacht“, flatterte herein. Mit „yeah, geil“-Gebrüll vom Großen suchten wir uns gleich ein passendes Projekt.

 

Jetzt gibt es ja Unmengen an Bastelbüchern, das Netz ist auch übervoll mit Ideen und tollen Gebilden. Aber oftmals scheitern unsere Vorhaben daran, dass ich erst losfahren müsste, um entsprechendes Material zu kaufen. Aber „Mach was draus“ macht etwas aus ganz gewöhnlichen Immer-Zu-Hause-Utensilien wie Klorollen, Eierkartons, Streichholzschachteln und Papptellern.

 

Wir haben uns für ein Klorollen-Projekt entschieden. Wer unsere Massen an Rollen sehen könnte, wüsste warum.

 

Moritz wünscht sich etwas „mittelschweres“, Olivia etwas mit Wasserfarben. Den „Schmetterlingsschwarm“ finden beide super. Ostern steht ja auch schon bald vor der Tür. „Und ein paar Schmetterlinge können wir dann auch noch verschenken“, findet der Große.

 

Während Moritz und ich noch die restlichen Materialien suchen, färbt Olivia bereits das innere der Klopapierollen knallpink. Zugegeben, das ist echt eine Sauerei. Klar, wenn eine Dreijährige mit Farbe und Pinsel hantiert. Komplett Auspinseln klappt noch nicht, da helfen Moritz und ich ein wenig nach. Aber nach gut einer halben Stunde hat auch die letzte Klorolle ein farbenfrohes Inneres.

 

Jetzt heisst es trocknen lassen. In der Zwischenzeit befreien wir Boden, Hocker und Tischplatte von Farbresten und arbeiten dann nach Anleitung weiter. Olivia hat besondere Freude am Schneiden. Das ist auch ehrlicherweise das Einzige, was sie die restliche Bastelzeit noch macht, während Moritz einen Schmetterling nach dem nächsten bastelt.

 

Ganz fertig sind wir zwar noch nicht, aber ein wenig Osterdekoration können wir schon vorweisen. Und Olivia hat sich bereits ein neues Projekt ausgesucht: Hübsche Krönchen für Feen und Prinzessinnen.

 

Zeit für ein Fazit.

 

Die Aufmachung von „Mach was draus“ lädt sofort ein, selbst kreativ zu werden. Auch die Einteilung in Themenbereiche (Klorollen, Streichholzschachteln, Pappteller, Eierkartons) erleichtert die Vorauswahl ungemein.

 

 

Anhand von Scherensymbolen kann man dann zwischen leicht, mittel und schwer wählen. Uns hat interessiert, ob ein Achtjähriger die Arbeitsschritte schon ganz alleine ausführen kann. Für das von uns gewählte Projekt kann ich das mit einem klaren „ja“ beantworten. Alles in allem ist es irre, was man mit diesen Wegwerf-Utensilien alles basteln kann. Je nachdem worauf man eben Lust hat. Ein tolles Buch.     

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