Spaß beim Zähneputzen? Aber klar! Kooperation mit Playbrush.

Kaum zu glauben aber wahr: Seit gut einer Woche herrscht volle Konzentration und vor allem Ruhe in unserem Badezimmer. Das völlig genervte „ich hab aber keine Lust auf Zähneputzen“ ist einem „kann ich gleich nochmal, Mama, bitte“ gewichen. So viel Motivation beim Zähneputzen, überzeugt selbst mich. Und ich bin, was technische Gadgets für Kids betrifft, wirklich eher altmodisch. Anfangs also eher skeptisch, gebe ich mittlerweile gerne für Playbrush mein Smartphone in die Hände der Kinder. Und die jubeln: Endlich rückt Mama das Handy freiwillig raus!

 

Doch bevor wir mit Playbrush starten konnten, hieß es erstmal aufladen. Den kleinen weißen Untersatz haben wir an die Steckdose angeschlosseen, gewartet bis er grün leuchtet und dann mit dem blauen Gummiaufsatz verbunden. Der blaue „Gummiböbbel“ (so nennen die Kinder ihn) konnte mit jeder herkömmlichen Zahnbürste verbunden werden. „Hä, und wie soll ich jetzt spielen“, fragte unser Großer. Das geht ganz einfach. Auch wenn man wenig Ahnung von Technik hat: App „Utoothia“ herunterladen und beim Handy „Bluetooth“ einstellen.

 

Und dann konnte es endlich losgehen. Für beide Kinder wurden eigene Charaktere erstellt. Moritz startete als Erster seinen Kampf gegen die „Crobies“. Denn das ist die Story: Eines Tages wurden der Zahnfee, Herrscherin über „Utoothia“, 12 Magische Zähne gestohlen, die der böse Oger mit Hilfe seiner „Crobies“ als Erster finden möchte, um der neue Herrscher über das Königreich zu werden. Um das zu verhindern muss Moritz der Zahnfee also bei der Suche nach den 12 Zähnen helfen. Die bösen „Crobies“ kommen aus allen möglichen Richtungen und können nur durch richtiges Putzen besiegt werden. Moritz musste sich wirklich auf seine Putzbewegungen konzentrieren, sonst siegten die „Crobies“. Und weil er weiß, dass da noch so einige Levels auf ihn warten und er vor Neugierde fast platzt, hat er sich besonders Mühe gegeben. Für uns Eltern ist die Zahnputzstatistik am Ende interessant. Dank ihr kann man sehen, wie gut geputzt wurde und was eventuell noch verbessert werden muss, oder an welchen Stellen man besser nochmal nachputzen sollte.

 

Olivia ging mit ihren drei Jahren etwas zaghafter an die Sache ran. Aber mit Freude. Wir unterstützten sie beim ersten Mal, indem wir ihre Hand etwas mitführten. Mittlerweile besiegt sie einige „Crobies“ schon mühelos. Aber nachputzen ist hier auf alle Fälle noch nötig.

 

 

Unser Fazit: Zähneputzen geht auch ohne Hilfsmittel. Das ist klar. Aber wenn es welche gibt, warum nicht annehmen und ausprobieren. In vielen Familien ist Zähneputzen ein leidliches Thema mit viel Kampf und Auseinandersetzung. Ich musste meine Steinzeitmeinung in diesem Punkt auch wirklich revidieren. Die Kinder freuen sich aufs Zähneputzen und die Eltern haben Kontrolle über das Putzverhalten ihrer Liebsten.   


Kommentar schreiben

Kommentare: 0