Entschleunigung!

Ich habe diese Woche viel über Steffis Gastbeitrag zum Thema Slow-Mode nachgedacht. Irgendwie spürte ich den starken Wunsch in mir, vieles im Alltag gelassener zu nehmen, durchzuatmen, nicht zu hetzen, die Kinder auch mal warten zu lassen... . Ist es mir gelungen? Mal mehr, mal weniger. Es gab viele Momente, in denen ich bewusst tief ein- und tief ausgeatmet habe. Das tat gut. Nicht immer habe ich postwendend ein „was ist denn los mein Schatz“ auf unzählige Mamarufe geantwortet. Oft blieb das Geschirr genau dort stehen, wo sich zuvor das Leben tummelte: nämlich am Esstisch. Es wurde nicht gleich alles wieder sauber gewischt und eingeräumt. Ich entschleunigte mich. Und reduzierte so – wenigstens für einen kurzen Augenblick – die Ansprüche an mich. Und auf einmal habe ich realisiert, dass ich aufmerksamer zuhöre. Vor allem, wenn es nach der Schule aus dem Großen nur so heraussprudelte. Das ist eine schöne Erfahrung. Bewusst zuhören. Dafür auch mal etwas beiseite stellen. Den Herd abdrehen. Zuhören.

 

 

Wie ging es euch diese Woche?  

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